Trailershow Kinostarts Oktober 2012

 

Uns steht ein einigermaßen interessanter Oktober bevor, der sich mit einigen interessanten Highlights vom restlichen Herbst abheben kann. Nicht nur beehrt uns Bruce Willis mit einem neuen Actionfilm, wir lernen auch, dass einer der größten Präsidenten der USA ein zweites Leben als Dämonenjäger führte!  Und als wäre das nicht genug, checken wir ins Monsterhotel der Superlative ein und erleben den am schlechtesten übersetzten Filmtitel dieses Jahres. Aber legen wir erst einmal am Monatsanfang los, denn es ist Zeit Europa unsicher zu machen.

 

1.  Madagascar 3 – Flucht durch Europa  (Kinostart: 2. Oktober 2012)

Und wieder beehrt uns eine der viele Fortsetzungen einer Animationsfilmserie. Diesmal ist es nicht Shrek oder Ice Age, sondern die wilden Tiere aus Madagascar, die versuchen zurück nach Hause zu gelangen und einen durchgeknallten Trip durch Europa durchziehen. Für Fans  der Serie sicherlich wieder eines der großen Highlights des Jahres und vor allem Kinder werden hervorragend unterhalten werden. Wen also King Juliens Gesangskünste und Alex‘ sensible Nichtlöwenart noch nicht nervt, der hat ohne Zweifel auch diesmal Spaß an Pinguinen, Giraffe und Zebra. In diesem Sinne…TUPFEN, TUPFEN, TUPFEN, AFRO!

 

 

 

2.  Looper  (Kinostart 3. Oktober 2012)

Bruce Willis is back! Im Gepäck hat er Shootingstar Joseph Gordon-Levitt, die talentierte Emily Blunt und einen innovativen Science-Fiction Thriller. Es tut wirklich gut mal wieder was Anderes zu sehen, als die standardisierten Actionfilme unserer Zeit und das sehen auch die amerikanischen Zuschauer so. Der Metascore auf IMDB ist hervorragend, so dass gute Hoffnungen bestehen, dass Looper seine Kosten mehr als wett machen wird. Denn genau das ist das schöne an diesem Film: Er war nicht teuer, wenn man es in Relation zur Konkurrenz betrachtet, besitzt gute Ideen und eine sympathische Cast. Ich freue mich auf den Kinobesuch.

 

 

 

3.  Abraham Lincoln – Vampirjäger  (Kinostart: 3. Oktober 2012)

Präsident Lincoln wird in der kommenden Zeit des Öfteren unsere Leinwand besuchen, unter anderem in einer Adaption von Steven Spielberg. Doch diese vorliegende Version ist die mit Sicherheit schrägste seiner Zunft. Ist das schon fehlender Patriotismus und Respekt oder noch künstlerische Freiheit? Abraham Lincoln als Vampirjäger auf die Welt loszulassen, ist ein Brocken, den so mancher amerikanischer Zuschauer nicht schlucken wollte und auch ich bin skeptisch, ob diese Idee die beste war. Sei es wie es ist, der Film erscheint nun auch bei uns im Kino und wird sicherlich manchen Besucher finden. Wir werden ihn hier nicht besprechen, wobei ich vollkommen unsicher bin, ob es sich wirklich nur um Trash handelt oder um ein unterschätztes Kleinod des Actionkinos.

 

 

 

4.  Unterwegs – On the road  (Kinostart 4. Oktober 2012)

Es ist sehr schwierig im Vorhinein zu beurteilen, was diesen Film auszeichnet und ob sich ein Besuch im Kino lohnt. Cast und Crew sind bis in die Nebenrollen wirklich gut besetzt, es sieht nach menschlichem Drama aus, was eigentlich selten schief geht. Und doch ist da dieser Makel, an dem sich jeder Zuschauer aufhängen wird: Kristen Stewart. Sie war schon unbeliebt, als Twilight sie berühmt machte und wurde zur tragischen Figur, als sie sich selbst mit ihrem Privatleben aus dem Rennen warf. Der Film und seine Promotion werden darunter enorm leiden, selbst wenn es sich lohnen könnte, ihn im Kino anzuschauen. Sowas ist einfach bedauerlich und sollte in Zukunft von den Regisseuren und Casting Managern besser beachtet werden.

 

 

 

5.  Die Qual der Wahl  (Kionstart: 4. Oktober 2012)

Will Ferrell ist dafür bekannt Film zu drehen, die jeden Ernst vermissen lassen und eigentlich nur dazu dienen Blödsinn zu treiben. Dafür wird er auch verdammt gut bezahlt und gilt somit als der überbezahltesten Schauspieler Hollywoods. Zach Galifianakis ist mit „The Hangover“ erst so richtig ins Rollen gekommen und ist seitdem aus dem Bereich der Komödien zu schwer wegzudenken, selbst wenn man seinen Namen unmöglich aussprechen kann. Gemeinsam haben sie es geschafft einen Film zu drehen, der tatsächlich interessant sein könnte. Es hat mich selbst überrascht, dass ich von dem Trailer angetan war und laut lachen musste. In der Hoffnung, dass der Film noch mehr kann als nur die interessantesten Szenen in einen Trailer zu verpacken, sei hiermit eine Empfehlung ausgesprochen-.

 

 

 

6.  96 Hours – Taken 2  (Kinostart:  11. Oktober 2012)

Der erste Teil von „Taken“ war kompromisslos, actionreich und mit einem coolen Liam Neeson, der sogar Jason Bourne Konkurrenz machte. Umso interessanter wird es, was sich die Macher für den zweiten Teil ausgedacht haben, in dem sich Neeson erneut mit Kidnapping auseinander setzen muss. Man sollte definitv keinen Tiefgang erwarten, allerdings sollten die Actionszenen und die dichte, spannende Atmosphäre diesen Makel ausgleichen können. Die Promotion ist in Deutschland sehr verbesserungswürdig, kaum jemand weiß, dass der Film überhaupt anläuft. Nicht einmal einen HD Trailer in deutscher Sprache konnte ich finden.

 

 

 

7.  Savages  (Kinostart:  11. Oktober 2012)

Oliver Stone hat lange keinen Film mehr gedreht, der in irgendeiner Form sinnvoll oder nachhaltig gewesen wäre. Das wird sich zwar auch nicht mit Savages ändern, aber vielleicht hat dieses Machwerk eine minimale Chance den einen oder anderen Fan zu finden. Die Besetzung ist gut, das Szenario ganz ok, doch viel erwarten sollte man vermutlich trotzdem nicht. Man wird beim Schauen des Trailers das Gefühl nicht los, dass Stone verzweifelt versucht die Genialität und Schräge von Quentin Tarrantino erreichen zu wollen, was ihm ohne Zweifel misslingen wird. Einziger Lichtblick des Film ist mal wieder Benicio del Toro, der nur sein Gesicht in die Kamera zu halten braucht, um Angst und Gewalt zu präsentieren.

 

 

 

8.  Premium Rush  (Kinostart:  16. Oktober 2012)

Und noch einmal Joseph Gordon-Levitt, diesmal in der Rolle eines Fahrradkuriers, dem ein zwielichtiges Päckchen anvertraut wird, das ihn mehr und mehr in Schwierigkeiten bringt. Die Idee klingt so alt wie der Transportdienst selbst, doch der Filmstil sieht spannend genug aus, um über diesen Makel hinwegzublicken, Die Kameraführung ist hektisch und präzise, die Fahrradszenen spektakulär. Wenn der Film es jetzt noch schafft einen runden Handlungsbogen zu schlagen, der sich nicht nur auf fünfzehn Minuten netter Ideen oder Actionszenen beruft, ist Premium Rush ein echter Geheimtipp.

 

 

 

9.  Paranormal Activity 4  (Kinostart:  16. Oktober 2012)

Ich tue uns allen einen Gefallen und verschwende keinen weiteren Platz für diesen Film. Das gleiche Konzept wie in 1-3, Spannung ohne viele Effekte usw usw, den Trailer spar ich mir ebenfalls, es ist der gleiche wie immer. Erwähnen musste ich ihn trotzdem, schließlich gibt es enorm viele Fans da draußen, die zumindest wissen müssen, dass ein vierter Teil anläuft.

 

 

10.  Zeit zu leben  (Kinostart:  16. Oktober 2012)

Dieser Film sieht nach sehr viel Kitsch aus, zudem kommt eine ziemlich deutliche Ahnung wie das Ganze ausgehen wird. Trotzdem interessiert es mich und sei es nur aufgrund der sympatischen Schauspieler, angeführt von Chris Pine und Elisabeth Banks. Zudem kommt, dass der Film von Alex Kurtzman produziert, geschrieben und gedreht wurde. Aus seiner Feder stammen unglaublich viele gute Filme, wie z.B. Star Trek 1+2 , MI:3, Transformers, Fringe, Alias und bald auch der zweite Teil der neuen Spiderman Filme. Der Mann weiß wie man Filme in die Tat umsetzt, die auch etwas zu bedeuten haben, so dass ich guten Mutes bin, dass sich ein Kinobesuch lohnen kann.

 

 

 

11.  Hotel Transilvanien  (Kinostart:  25. Oktober 2012)

Es ist der Überraschungshit der letzten Wochen in den USA und läuft auch bei uns in Kürze an. Graf Dracula betreibt ein Hotel/Asylheim für die Monster der Welt und wird dabei von einem aufmüpfigen und nervigen Menschen, der sich an seine Tochter ranmacht in den Wahnsinn getrieben. Natürlich handelt es sich dabei um einen Animationsfilm, dessen Trailer jetzt schon die Lachmuskeln ausreizt. Es ist zudem sehr angenehm zu sehen, dass es noch Animationsfilme gibt, die nicht in der zehnten Fortsetzung anrauschen und dabei mit jeder Neuauflage weniger Inhalt besitzen. Hotel Transilvanien ist neu, locker und mit jeder Menge Humor ausgestattet, den die Kinobesucher hoffentlich belohnen werden.

 

 

 

12.  Bachelorette  (Kinostart:  25. Oktober 2012)

Gleich zu Beginn: dieser Film heißt im Deutschen anders! Aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht im Titel „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ zu schreiben. Anstatt dem Film einfach seinen Originaltitel zu lassen, hat man ihn geteert, gefedert und unbrauchbar gemacht. Nicht weil der Film schlecht ist, sondern weil niemand an der Kinokasse diesen Titel aufsagen möchte. „Bridemaids 2“ hätte es auch getan oder vielleicht „Hangover mit Braut“, denn um was Anderes handelt es sich bei „Bachelorette“ einfach nicht. Es steht zu befürchten, dass der Film trotz starker Cast (Kirsten Dunst, Kultfigur Lizzy Caplan, Rebel Wilson, Isla Fisher, James Marsden uvm.) ein vollkommener Blödsinn ist, der nur versucht sich an der erfolgreichen Konkurrenz hochzuziehen. Für einen netten DVD Abend dürfte er aber allemal ausreichen.

 

 

 

Quellen:  zelluloid.de, Internet Movie Database

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