Trailershow Kinostarts April 2013

 

Im letzten Monat gab es leider wenig zu lesen, vor allem haben wir die Vorgaben nicht erreicht, die wir euch versprochen hatten. Dafür möchten wir uns zunächst entschuldigen, auch wenn es natürlich gute Gründe dafür gab. Im April wird es sicherlich wieder mehr werden, vor allem im Bereich der Newsartikel, da erneut viel zu wenig interessante Filme die Kinosäle erobern. Haben uns im März noch kleinere Blockbuster wie Die fantastische Welt von Oz oder Jack the Giant Killer beehrt, so sieht es im April ziemlich düster aus. Lediglich ein großer Blockbuster wird und die Tage versüßen und es ist noch nicht sicher, ob dieser Film das hält, was er verspricht. Dafür nehmen wir allerdings noch GI Joe 2 mit in den April, darüber werdet ihr Ende der Woche etwas lesen können. Ansonsten hier zunächst die Pläne für den Monat, die dieses Mal nach Möglichkeit eingehalten werden, und darauf folgend dann die wenigen Highlights des Monats April in der Zusammenfassung.

 

 

Artikelpläne April:

–  Rezensionen:  G.I. Joe 2, Oblivion

–  zwei Newsartikel

–  eine neue, dauerhafte Kategorie

 

 

1. Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe  (Kinostart:  4. April 2013)

Es gibt derzeit kaum einen größeren Trend, als die Verfilmung von Fantasy-Jugendbüchern. Seien es Twilight, The Host, I am Number 4, Die Chroniken der Unterwelt oder jetzt Beautiful Creatures, sie alle basieren auf Bestseller-Romanen. Nur wenige erreichen allerdings den Erfolg der Vampirsaga mit Leuchtfigur Edward, was im letzten Monat auch dieser Film an den Kinokassen spüren musste. Nach dem Flop in den USA erreicht Beautiful Creatures nun auch die deutschen Kinos und dürfte auch hier nicht den großen Wurf erreichen. Das Thema sieht nett aus und für Jugendliche zwischen 14 und 20 sicher nett anzusehen, doch außerhalb dieser Altersklasse wird sich kaum ein Zuschauer begeistern lassen. Wer an solchen Filmen trotzdem Spaß hat, sollte sich überlegen das Geld eher in die DVD zu investieren.

 

 

 

2.  Dead Man Down  (Kinostart: 4. April 2013)

Ein schwer zu beschreibender Film, da er nicht nur verwirrend wirkt, sondern bei dem man auch die Hoffnung haben muss, dass er sich nicht der Lächerlichkeit hingibt. Er wirkt sehr ernst, aber leider haben solche Filme die Angewohnheit einen leicht trashigen Weg zu fahren, was wiederum zu ungewolltem Witz führt, der die Atmosphäre zerstört. Gerade mit Hilfe der zumeist miserablen deutschen Synchronisation ist dies in der letzten Zeit keine Seltenheit. Hoffen wir, dass Dead Man Down davon fern bleibt und man sich stattdessen einen ordentlichen Thriller im Kino ansehen kann.

 

 

 

3. Oblivion  (Kinostart:  11. April 2013)

Bei Oblivion handelt es sich um den einzigen wirklichen Blockbuster des gesamten Monats. Die Hoffnungen, die diesem Tom Cruise Film entgegen geworfen werden, sind enorm und die Chancen auf Erfüllung stehen ganz gut. Das Thema sieht vielversprechend genug aus, dass jeder normale Kinobesucher sich interessieren könnte und es tut ebenfalls gut, Tom Cruise mal wieder in einer guten Rolle zu sehen, die auf ihn zugeschnitten wurde. Zudem kommt der große Hang zu Filme, die post-apokalyptische Szenarien einbetten und uns somit immer mit atemberaubenden Bildern verwöhnen. Wir freuen uns sehr auf diesen Film, was sicherlich jeder regelmäßige Kinobesucher bestätigen dürfte.

 

 

 

4.  Ginger & Rosa  (Kinostart:  11. April 2013)

In diesem Drama von Autorin und Regisseurin Sally Potter geht es um Hoffnung, Träume, Liebe, Werte, Verzicht, Zukunft und Freundschaft zweiter Mädchen in einer politisch sehr heiklen Zeit. Newcomerin Elle Fanning spielt Hauptfigur Ginger, deren Entwicklung der Definition ihres neuen Selbstbildes das Zentrum des Films bildet. Auf den ersten Blick sieht es nach einem soliden Drama aus, das gut geschrieben und umgesetzt wirkt. Ob der Film auch hält, was der Trailer verspricht, wird ein Kinogang zeigen müssen.

 

 

 

5.  Das hält kein Jahr…!  (Kinostart:  18. April 2013)

In jedem Monat muss es auch eine Komödie geben, die versucht die Lachmuskeln des Publikums in Schwingung zu bringen. Gerade mit dem kommenden Frühling braucht es einfach solche Filme, um über den trüben Winter hinweg zu helfen. Im Gegensatz zu vielen anderen Versuchen scheint Das hält kein Jahr…! tatsächlich witziges Format zu besitzen, ohne dabei vollkommen abzudriften. Die Besetzung ist sehr sympathisch, das Thema sollte jeden ansprechen können und der schräge Humor wirkt unterhaltsam. Alles in allem eine Empfehlung für Freunde von Komödien im Kino.

 

 

 

6.  Mama  (Kinostart:  18. April 2013)

Genau wie bei den Komödien beehrt das deutsche Kinopublikum auch in jedem Monat ein neuer Horrorfilm. Doch dieser hier ist ein wenig anders, hatte er nicht nur großen Erfolg in den USA, sondern besitzt auch ein starkes Script und eine brillante Hauptdarstellerin. Falls es jemals einen guten Moment gegeben haben sollte, um den Horror im Kino erleben zu wollen, so ist dieser nun gekommen. Jessica Chastain und die beiden Kinder werden uns in ihr Reich ziehen, in dem es keine Flucht vor „Mama“ gibt. Wappnet euch also, wenn ihr ein Kinoticket lösen sollte, lohnen sollte es sich in jedem Fall.

 

 

 

7.  Scary Movie 5  (Kinostart:  25. April 2013)

Man liebt es, oder man hasst es. Oder man macht es so wie ich und mag nur bestimmte Teile der Serie, da man sich problemlos darüber einig sein dürfte, dass der zweite wirklich schlecht gewesen ist.Doch nun kommt Teil fünf in die Kinos und spezialisiert sich primär auf der veräppeln von Filmen wie Paranormal Activity, mit einem Hauch Inception eingestreut. Letzten Endes wird es allerdings wieder auf allerhand dümmlichen Klamauk hinauslaufen, dem hoffentlich nicht schnell die Puste ausgehen wird. Fans werden sich sicherlich den Besuch nicht nehmen lassen, alle anderen haben bessere Optionen.

 

 

 

8.  Side Effects  (Kinostart: 25. April. 2013)

Steven Soderberghs Filme haben immer einige Gemeinsamkeiten: sie sind vielschichtig, ungewöhnlich, starbesetzt und unverschämt günstig produziert. Das ist auch bei Side Effects nicht anders, beim Anschauen des Trailers wird man wohl kaum verstehen können, in welche Richtung der Film driften wird. Zweifellos handelt es sich aber um einen starken Film, der sein Eintrittsgeld wert sein wird, sofern man auf verworrene Thriller steht. Es ist auch gut zu sehen, dass Rooney Mara nach ihrer unglaublichen Darstellung in „Verblendung“ weiter Fuß gefasst hat und nicht in Hollywoods Getose unterging. Mein Tipp: Gebt diesem Film eine gute Chance, er hat es verdient.

 

 

 

Quellen:  Internet Movie Database, zelluloid.de

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